Thema — Burnout & Erschöpfung
Burnout & mentale Erschöpfung: warum der Körper Teil der Lösung ist
Burnout (ICD-11: QD85) ist keine Schwäche, sondern das Ergebnis einer dauerhaft überlasteten Stressregulation. HPA-Achse und sympathisches Nervensystem bleiben aktiviert, echte Erholung findet kaum noch statt. Charakteristisch ist neben emotionaler Erschöpfung und Leistungsabfall ein oft übersehenes Symptom: der Verlust des Körpergefühls. Betroffene „funktionieren" nur noch, spüren Anspannung und Schlafprobleme, aber den eigenen Körper kaum mehr. Genau hier liegt ein wichtiger Ansatzpunkt. Wer wieder lernt, Anspannung und Warnsignale früh wahrzunehmen, kann gegensteuern, bevor Erschöpfung chronisch wird — und körperorientierte Verfahren unterstützen dabei die Stressregulation und Regenerationsfähigkeit. Wichtig und ehrlich: Bei diagnostiziertem Burnout oder einer Erschöpfungsdepression gehören ärztliche und psychotherapeutische Behandlung an erste Stelle. Körperarbeit ersetzt diese nicht, kann sie aber sinnvoll ergänzen und in der Prävention helfen. The BodyIQ zeigt, wie achtsame Bewegung die Körperwahrnehmung zurückbringt. Wie die Feldenkrais-Methode konkret begleitend wirkt, vertiefen wir auf der weiterführenden Seite.
Wie Feldenkrais hier konkret wirkt →Häufige Fragen
Häufige Fragen.
Was ist Burnout?+
Ein Zustand chronischer Erschöpfung durch dauerhaft überlastete Stressregulation (ICD-11: QD85), mit emotionaler Erschöpfung und Leistungsabfall.
Welche Rolle spielt der Körper bei mentaler Erschöpfung?+
Erschöpfung geht oft mit Verlust des Körpergefühls einher; Körperwahrnehmung hilft, früh gegenzusteuern.
Kann man einem Burnout vorbeugen?+
Frühes Erkennen von Anspannung und Warnsignalen ist zentral; körperorientierte Methoden können präventiv unterstützen.
Ersetzt Körperarbeit eine Burnout-Behandlung?+
Nein. Bei diagnostiziertem Burnout ist ärztliche/psychotherapeutische Behandlung primär; Körperarbeit ist ergänzend.